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Roßdorfs Haushalt 2026 priorisiert dringende Sanierungen – WiR begrüßen den Kurswechsel!

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Im Haushaltsplan 2026 konzentriert sich Bürgermeister Norman Zimmermann mit den Fachbereichsleitungen auf essenzielle Maßnahmen:

  • Sanierungen maroder Liegenschaften,
  • Investitionen in Gemeindewerke,
  • Gewässerschutz und technische Infrastruktur aus dem AWS-Konzept (Abwasser, Wasser, Straße).

Dies adressiert lang vernachlässigte Bereiche.

 

 

Von Wohnungsverkäufen zu neuem bezahlbarem Wohnraum

2006 umfasste der Bestand 84 Gemeindewohnungen, bis 2022 sanken sie durch Verkäufe von 30 Einheiten auf 54 – strategisch, doch ohne nachweisbare Reinvestition des Erlöses in den maroden Restbestand.

Positiv: Ab 2026 sichert der Bürgermeister durch geschickte Verhandlungen Belegungsrechte für 33 neue Wohnungen und schafft so bezahlbaren Wohnraum.

 

Sanierungen für Rathaus, Hallen und mehr

Gemeindeeigene Gebäude wie Alte Turnhalle, Rathaus, Bürgerzentrum „Neue Schule“ und Bürgerhaushalle Gundernhausen sind teils in katastrophalem Zustand – ein Umdenken ist erkennbar, denn Eigentum verpflichtet. An Instandhaltungen der eigenen Liegenschaften wurde jahrzehntelang kaputt gespart, das rächt sich irgendwann. Die Gebäudematrix des "Kommunalen Klima Teams" wird künftig faktenbasierte Prioritäten ermöglichen.

 

Unvermeidbare Investitionen in Versorgungssicherheit

Gesetzlich vorgeschriebene Abwasser-Maßnahmen und der notwendige Kläranlagenumbau sind teuer, ebenso der neue Trinkwasserspeicher „Hinter der Goldkaute“. Diese Projekte stärken Resilienz und Versorgung trotz hoher Kosten.

 

WiR loben diesen pragmatischen Fokus, mahnen aber: Nach der Wahl am 15. März müssen Investitionen mit fairer Finanzverteilung einhergehen – für ein zukunftsfähiges Roßdorf!

 

Jörg Wellmann

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