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Sich Zeit nehmen für die Gesundheit

Sieben Kreistagskandidatinnen und -Kandidaten äußerten sich in der Hofreite Palmy, Gundernhausen, zur aktuellen Situation des Pflegewesens im Landkreis, unter ihnen auch unser Spitzenkandidat für die UWG, Jörg Rupp.

 

Das "Bündnis Pflege", ein Zusammenschluss von sozialen, gesundheitlichen, in der Pflege tätigen, gewerkschaftlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen und Vereinen, Institutionen und Interessenvertretungen hatte hierzu eingeladen.

 

Rund 70 Gäste waren erschienen, viele von Ihnen sind in der Pflege tätig und stellten entsprechende Forderungen in der Diskussionsrunde auf.

 

Die Politiker selbst taten sich gegenseitig nicht weh, zeigten Pragmatismus und ergänzten sich.

Die Gastredner selbst bedauern vor allem, dass von den Kommunen immer mehr abverlangt wird, aber keine Gelder fließen. Imagepflege, Gemeindepflege, Bürokratieabbau, Administrationsunterstützung, Ausbau von Pflegeschulen, Wohnheime für Auszubildende, Entlastung der Familienangehörigen, Ausbau der Kurzzeitpflegeplätze, Angehen gegen Einsamkeit u.v m. sind die Schlagworte.

 

Ideen gibt es viele. Mehr als nur Worthülsen wird gefordert. Diskussionen gibt es aber bei einem Punkt: Wehrpflicht und Soziales Jahr. Ehrenamtliches Engagement wird von allen gutgeheißen. Die Wirtschaft hat erst vor Kurzem eins von Rentnern eingefordert. Die Gäste fordern es von den Jungen, die allerdings auf der Versammlung im Publikum nicht vertreten waren. Deutlich wurde, dass Gesundheitsvorsorge und Pflege mehr als ein Kostenfaktor sind.

 

 

Markus Stellfeldt

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